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Aktuelle Meldungen vom Fahrgastverband PRO BAHN e.V.
Aktualisiert: vor 14 Stunden 25 Minuten

Bahncard 100 für Jugendliche

Di., 18.05.2021 - 10:30
Seit heute gibt es eine ermäßigte Bahncard 100 für alle, die nicht älter als 26 Jahre sind. Die Bahncard gibt es für die 2. Klasse und sie kostet für ein Jahr 2399 Euro statt 4027 Euro. Das Angebot ist zeitlich begrenzt und gilt für Bahncards, deren Gültigkeit spätestens am 31.8.2021 beginnt. Die Bahncard 100 gilt im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn sowie in vielen Privatbahnen und Busgesellschaften. In 130 Städten, in denen das Cityticket der DB gilt, kann die Bahncard 100 für den gesamten ÖPNV (siehe Tarifzonen) genutzt werden.

"Schienengipfel" - Unterlagen, Berichte, Resümees

Mo., 17.05.2021 - 16:42
Das BMVI hat auf seiner Webseite einige Downloads zur Verfügung gestellt. Darunter sein Konzept "TEE 2.0", ein Präsentation zu "Eurolink", sowie den Vorschlag für einen "Europatakt" (alle englischsprachig). Auch die DB geht in einer Mitteilung auf den Europatakt ein. Das ZDF hatte schon zu Beginn PRO BAHN zur Wort kommen lassen (Video, Bericht), die ARD sieht "Viel Nostalgie - noch wenig Realität", und Bahnverbände halten kritische Distanz zu den BMVI-Verprechungen. Auch die EU-Kommissionspräsidentin konnte ein paar Versprechungen loswerden. Getwittert von der Veranstaltung hat Lukas Iffländer von PRO BAHN, der auch ein Resümee zieht.

"Schienengipfel" 17.5.2021

So., 16.05.2021 - 22:13
Morgen gibt es mal wieder einen sogenannten Schienengipfel. Dazu gibt es vom BMVI ein Programm sowie das Angebot eines Live-Streams. Für Frühaufsteher ist im ZDF-Morgenmagazin gegen 6.40 Uhr ein Beitrag mit Karl-Peter Naumann von PRO BAHN geplant. Und am Abend gibt es Informationen zum Deutschlandtakt aus Sicht von PRO BAHN.

Ilztalbahn fordert echte Mobilitätswende in Bayern

Do., 13.05.2021 - 23:27
In einer Pressemitteilung zum Europäischen Jahr der Schiene zählt die Ilztalbahn die großen Defizite deutscher und insbesondere bayerischer Bahnpolitik auf. Es wird viel vom Ausbau der Bahn geredet, wo aber massenhaft Geld hinfließt, ist der Neu- und Ausbau von Straßen. Bei der Bahnelektrifizierung liegt Bayern zurück, grenzüberschreitende Verkehre werden vernachlässigt, Konzepte zur Reaktivierung von Bahnstrecken fehlen. Irgendwelche Klimaziele scheitern auch künftig an den Emissionen des Verkehrsbereichs. Und gäbe es nicht ehrenamtliches Engagement (dem von Freistaat immer wieder Steine in den Weg gelegt werden), ginge noch weniger voran.

Konzept Fernbahn 21 für Chemnitz

Mo., 10.05.2021 - 22:28
Die Bahninitiative Chemnitz, der auch PRO BAHN als Bündnispartner angehört, hat heute ihr Konzept "Fernbahn 21" vorgestellt. Darin geht es um eine stündliche Direktverbindung zwischen Chemnitz und Berlin. Außerdem wird auch eine direkte Anbindung an Erfurt sowie der Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Chemnitz - Leipzig gefordert. Das jetztige Sofortkonzept soll durch Ausbaustufen für die Jahre 2025 und 2030 ergänzt werden. In einer Pressemitteilung hebt PRO BAHN hervor, dass kurze Reisezeiten und umsteigearme überregionale Verbindungen für Fahrgäste wichtige Qualitätsmerkmale sind. Der Industrieverein Sachsen betont insbesondere die Bedeutung einer Fernbahnanbindung für die Wirtschaft der Region.

Verbände fordern Maßnahmen für internationalen Bahnverkehr

Mo., 10.05.2021 - 18:53
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat zusammen mit 35 weiteren Verbänden aus ganz Europa einen offenen Brief an die EU-Verkehrsminister unterzeichnet. Darin werden die Minister aufgefordert, den internationalen Personenverkehr auf die Bahn zu verlagern. Die Verbände fordern, dass beim Verkehrsministerrat im Juni 2021 fünf konkrete Maßnahmen beschlossen werden. Bezogen wird sich dabei u.a. auf den Bericht der europäischen Umweltagentur vom März, und einen Report der "Platform on International Rail Passenger Transport" der Shift2Rail-Initiative.

Zugang zu Bahnfahrten einfach halten

Fr., 07.05.2021 - 10:24
Vor zwei Wochen wurde hier auf Änderungen im DB-Tarif hingewiesen. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert jetzt eine kundenfreundliche Lösung für spontane Fahrten auch dann, wenn man (abschnittsweise) Fernverkehrszüge nutzt. Der Umweg über ein (wenn es gut geht nicht zu zahlendes) erhöhtes Befördungsentgeld wird als "peinliche Prozedur" bezeichnet. Der Fahrgast sollte nicht dafür bestraft werden, wenn es mal mit der Smartphone-Verbindung nicht klappt.

Go-Ahead Bayern mit Fahrzeugproblemen

Fr., 07.05.2021 - 00:06
In den letzten Tagen gab es Berichte (welt.de, tagblatt.ch) nach denen der Schweizer Zughersteller Stadler befürchtet, über seinen Vertrag mit Go-Ahead Bayern Opfer von Industriespionage zu werden. Go-Ahead hat die Wartung seiner bei Stadler und Siemens gekauften Züge an eine deutsche Tochter der russischen Transmash Holding (TMH) vergeben. Laut Stadler hat sich Go-Ahead vertraglich verpflichtet, Wartungsleistungen an einen Wettbewerber von Stadler zu vergeben. TMH sei aber Konkurrent in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen. Go-Ahead bereitet sich jetzt darauf vor, im Dezember ohne Stadler-Fahrzeuge an den Start zu gehen. Außer den 22 Zügen vom Typ Flirt für die Strecke Lindau – Memmingen – München sind 56 Siemens-Züge der Typen Mireo und Desiro HC bestellt, die allerdings erst ab Ende 2022 im Bereich München – Augsburg – Ulm/Aalen/Würzburg zum Einsatz kommen sollen.

NAH.SH-Jobticket

Mi., 05.05.2021 - 17:14
Das Land Schleswig-Holstein, die Nahverkehr Schleswig-Holstein (NSH) und der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH) haben zum 1. Mai das neue NAH.SH-Jobticket eingeführt. Das neue Tarif-Angebot ermöglicht es Arbeitnehmern, auf die Ermäßigung ihrer Zeitkarte im Abonnement hinaus einen Rabatt in Höhe von 25 Euro oder 50 Euro zu erhalten. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Einführung des neuen NAH.SH-Jobtickets, fordert das Land Schleswig-Holstein, die NSH und die NAH.SH jedoch auf, ein attraktives Tarif-Angebot für Entfernungen von mehr als 50 Kilometern (Preisstufe 9 bis 21 plus des Schleswig-Holstein-Tarifs) zu entwickeln.

Nach Hangrutsch am Mittelrhein

Sa., 01.05.2021 - 12:36
Nach dem Hangrutsch auf der rechten Rheinstrecke am 15. März ist ab heute wieder ein Gleis befahrbar. Aufgrund von Eingleisigkeit und weiteren Arbeiten gibt es aber starke Einschränkungen im Bahnverkehr. Über den Personennahverkehr informiert das Bahnunternehmen Vias. Das Netzwerk Europäischer Eisenbahn hatte aufgrund der langen Sperrung auf mangelnde Ausweichmöglichkeiten für Güterzüge aufmerksam gemacht und das Krisenmanagement kritisiert.

PRO BAHN kritisiert EU-Beschluss zu Fahrgastrechten

Fr., 30.04.2021 - 18:56
Wie gestern erläutert hat das Europäische Parlament einem mit Kommission und Rat ausgehandelten Kompromiss zur Änderung der Fahrgastrechte zugestimmt, der sehr von der Lobbyarbeit der großen (staatlichen) Bahnkonzerne beeinflusst ist. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert diesen Kompromiss und stellt fest, dass in wesentlichen Punkten ein Rückschritt gegenüber dem heute geltenden Recht vorliegt. Wie auch von anderen Fachleuten wird eine Zunahme gerichtlicher Auseinandersetzungen erwartet.

EU-Parlament zu Fahrgastrechten

Do., 29.04.2021 - 17:38
Das Europäische Parlament hat mit Mehrheit dem von Fahrgast- und Verbraucherverbänden als untauglich bewerteten EU-Kompromiss zur Änderung der Fahrgastrechte zugestimmt. Auf die Zusammenfassung bei ICE-Treff hatten wir bereits hingewiesen. Der europäische Verbraucherverband BEUC hat eine aktuelle Wertung veröffentlicht, ebenso vzbv-Vorstand Klaus Müller; ähnliches findet man auch in den Medien (Tagesspiegel, Wirtschaftswoche). Die Pressestelle des Parlaments war sich nicht zu schade, vollkommen einseitig Werbung für die Haltung der Bahnkonzerne zu machen – eine Abwertung parlamentarischer Arbeit und der EU. Gegen die Beibehaltung von Fahrgastrechten bei "höherer Gewalt" haben die deutschen Abgeordneten von CDU/CSU, AfD, FDP, Freie Wähler, sowie die beiden SPD-Abgeordneten Ertug und Neuser gestimmt. Weitere 14 SPD-Abgeordnete, die Grünen, die Linke und einzele andere Abgeordnete haben für Fahrgastrechte ohne diese völlig unberechenbare Ausnahmeklausel gestimmt. (Grafik via Europagruppe Grüne).

Beschwerde über Staatssekretär Eck als offener Brief

Mi., 28.04.2021 - 23:24
Im Streit um die Steigerwaldbahn versucht sich bereits seit längerem Innenstaatssekretär Eck (CSU) als Bahnfeind zu profilieren (er war früher für Bahnthemen zuständig). Als einer der Höhepunkte seiner Arbeit versucht er, ehrenamtliches Engagement des Fördervereins herabzuwürdigen (Originalartikel kostenpflichtig, Artikelkopie). Zudem ruft er zu "Widerstand" auf – ein Begriff, der allgemein dem Vorgehen gegen Maßnahmen des Staates oder großer Konzerne zugeordnet wird. Von unglücklicher Wortwahl zu reden, wäre wohl untertrieben, wenn Staatssekretäre solche Methoden benutzen. Auf die Aussagen von Eck haben PRO BAHN Bayern und die Ilztalbahn GmbH gemeinsam in einem offenen Brief an Verkehrsministerin Schreyer und Innenminister Herrmann reagiert. (Pressemitteilung)

Perspektiven des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs

Mi., 28.04.2021 - 11:08
Die Portugiesisch-Hanseatische Gesellschaft in Hamburg ist ein Verein, der naturgemäß international denkt. Daher ist die Veranstaltung "Im Zug durch Europa? &#8211 Perspektiven des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs" dort gut aufgehoben (Termin: 5. Mai 2021 ab 19.30 Uhr, Zoom-Link nach Anmeldung). Zu den sechs Gästen, die über das Thema reden, gehört neben Vertretern von DB Fernverkehr, des Bundestages, oder der Generaldirektion Mobilität und Verkehr der EU-Kommission auch Andreas Schröder von PRO BAHN. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche statt, passt aber auch gut zum "Europäischen Jahr der Schiene", zur allgemeinen Diskussion über Nachtzüge, oder zur TEE-2.0-Initiative. Portugal hat zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.

PRO BAHN Post Ausgabe Mai 2021

Mi., 28.04.2021 - 00:29
Alles neu macht der Mai, und die neue PRO BAHN Post Ausgabe Mai 2021 ist bereits jetzt erschienen. Die Autoren haben sich Gedanken gemacht über die Zukunft der Regionetze, die konsequente Umsetzung bayerischer Verkehrspolitik am Beispiel der Wasserburger Altstadtbahn, das seit 20 Jahren durch die Idee eines zweiten S-Bahn-Tunnels bestimmte Elend des S-Bahn-Ausbaus, und über das Ende des gedruckten Bayernkursbuchs. Ergänzt werden die Artikel durch interessante Kurzmeldungen und Terminhinweise. Fazit: Wer zu (nicht nur oberbayerischen) ÖPNV- und Bahnthemen aus Fahrgastsicht auf dem Laufenden sein will, kommt um die PRO BAHN Post nicht herum.

Fahrgastrechte nochmals im EU-Parlament

Di., 27.04.2021 - 13:36
Am Mittwochabend (28.4.) will das Europäische Parlament über die Änderungen der Fahrgastrechte debattieren, und am Donnerstag darüber abstimmen (siehe "Rail passengers' rights and obligations" in der Tagesordnung). Hier wurde letztes Jahr mehrfach auf die drohenden Verschlechterungen hingewiesen (5. August, 1. Oktober, 7. Oktober, 27. Oktober, 30. Oktober). Während im Parlament eine eher fahrgastfreundliche Tendenz vorliegt, folgen Kommission und Rat den Lobbyvorschlägen der Bahnkonzerne. In einem Bahnforum werden die umfangreichen Änderungen aufgezählt. Die grüne Europaabgeordnete Anna Deparnay-Grunenberg spricht von "nicht hinnehmbaren Rückschritten".

Bahngespräche mit Matthias Gastel

Di., 27.04.2021 - 10:24
Der Bundestagsabgeordnete beginnt im Mai eine Reihe von öffentlichen Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen bahnpolitischen Themen. Los geht es am 3. Mai um 17 Uhr. Zum Thema "Aufgaben der Bahnpolitik in der nächsten Legislatur" heißen die Gäste Dr. Anton Hofreiter (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag), Dirk Flege (Geschäftsführer der Allianz pro Schiene) und Dr. Lukas Iffländer (stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN). Die Veranstaltung findet online mittels Webex statt. Der nächste Termin der Gespächsreihe widmet sich am 12.5. dann speziell dem Schienenpersonennahverkehr.

Bahnpolitik zur Bundestagswahl

Mo., 26.04.2021 - 18:21
Ende Dezember wurde hier auf ein Bahnstrategiepapier der Grünen Bundestagsfraktion hingewiesen, und im März auf Aussagen zur Verkehrspolitik in den Wahlprogrammen von SPD und Grünen. Inzwischen hat u.a. auch die FDP ein Wahlprogramm vorgelegt und ihre Bundestagsfraktion einen Beschluss "Schienenverkehr neu denken". Wie im Fraktionspapier der Grünen setzt die FDP auf eine staatliche Schieneninfrastruktur. Während die Grünen beim Fernverkehr die Ausschreibung der Verkehrsleistung anstreben, will die FDP Wettbewerb durch Aufteilen von DB Fernverkehr und ein "Auktionsmodell" erreichen. Die Linke spricht sich wie die SPD für eine Orientierung der DB AG am Gemeinwohl aus, und will den Schienenverkehr insgesamt öffentlich organisieren (die SPD will wohl eine gemeinwohlorientierte privatrechtliche AG). Im Programm der Freien Wähler gibt es einen Abschnitt zur Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken; eine Forderung, die auch die Grünen und das FDP-Fraktionspapier erheben.

Fahrscheinkauf im Fernzug und andere Feinheiten des DB-Tarifs

So., 25.04.2021 - 13:49
Die DB bewirbt zurzeit die seit 1. April bestehende Möglichkeit, Fahrkarten in Fernzügen via Internet-Buchung oder DB-Navigator noch 10 Minuten nach Abfahrt mittels Smartphone, Laptop oder Tablet zu buchen. Zu beachten ist hierbei Abschnitt 3.8.1 der Beförderungsbedingungen. Der Kauf eines Papier-Fahrscheins mit erhöhtem Bordpreis nach Abschnitt 3.8.2 entfällt ab 1.1.2022. Bereits ab 13.6.2022 entfällt in Fernzügen die Möglichkeit, mit einer sogenannten Antrittsfahrkarte zuzusteigen, ohne ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) zu zahlen (siehe Abschnitt 2.2.3). Wenn ein Fahrscheinkauf nicht möglich war, kann man sich das EBE gemäß Abschnitt 3.8.1. erstatt lassen, was aber im Einzelfall aufwendig und ärgerlich werden kann. Den Fall "Fahrscheinkauf möglich, aber nicht bis zum Reiseziel" (bisher Antrittsfahrkarte gemäß Abschnitt 2.2) scheint DB-Fernverkehr nicht mehr vorzusehen. Bitte beachten, dass die Direktlinks zu den Beförderungsbedingungen bei der DB schnell ungültig werden.

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