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Aktuelle Meldungen vom Fahrgastverband PRO BAHN e.V.
Aktualisiert: vor 15 Stunden 22 Minuten

Auf der Schiene lebt die Mauer noch weiter

Sa., 09.11.2019 - 21:00
30 Jahre nach dem Mauerfall muss der Fahrgastverband PRO BAHN feststellen, dass im Eisenbahnnetz immer noch nicht alle Lücken entlang der ehemaligen Grenze geschlossen sind. In einer Pressemitteilung nennt PRO BAHN Beispiele für weiterhin bestehende Folgen der deutschen Teilung. Der Fahrgastverband fordert, nochmals einen Sonderfonds einzurichten, um alle Schienenwege zwischen Ost und West sowie nach Berlin den heutigen Anforderungen entsprechend wieder aufzubauen.

Alpha-E mit schlechter Bewertung

Do., 07.11.2019 - 22:37
Aus einer aktuellen Präsentation zum Bahnprojekt Hamburg/Bremen – Hannover geht hervor, dass die erarbeitenten Varianten Werte zwischen 0,47 und 0,76 beim Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) erreichen. Die volkswirtschaftliche Bewertung ergibt also, dass der Nutzen nicht im gesetzlich vorgeschriebenen Verhältnis zu den Kosten stehen (NKV mindestens 1,0). Die heutige Planung basiert auf der von Anwohnerinitiativen und dem Land Niedersachen durchgesetzten Alpha-E-Trasse, die von PRO BAHN von vornherein als unzureichend eingestuft wurde (Meldungen von 2015, 2017, 2019).

Fahrgastrechte bei Ausfall IRE Berlin/Hamburg

Do., 07.11.2019 - 10:50
Ende September hatten wir etwas zu Fahrgastrechten beim IRE Hamburg – Berlin gemeldet. PRO BAHN Berlin/Brandenburg konnte jetzt klären, dass bei Nutzung anderer Züge wegen Ausfall des Zuges zunächst ein neuer Fahrschein gekauft werden muss, den man sich später erstatten lässt.

Bahncard 100 statt Elektroauto

Mi., 06.11.2019 - 16:04
Die Bundesregierung hat verschiedene Maßnahmen im Rahmen des sogenannten Klimapakets beschlossen. Dazu zählen auch die Aufstockung der Regionalisierungsmittel für den SPNV sowie der Bundesmittel im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) für den kommunalen ÖPNV. Die Allianz pro Schiene lobt die Aufstockung der Mittel, kritisiert aber gleichzeitig die ebenfalls beschlossene Förderung des Straßenverkehrs: "Wer alles fördert, kann keine Verkehrsverlagerung bewirken." Ebenfalls beschlossen wurde die Erhöhung der Zuschüsse zur Anschaffung von Elektroautos auf 6000 Euro (verschämt "Umweltprämie" genannt). Eine Umfrage auf Twitter mit mehr als 24 000 Teilnehmern ergab allerdings, dass sich die deutliche Mehrheit mit einer vergleichbaren Zuschusssumme aus Umweltgründen eher eine Bahncard 100 anschaffen würde, anstatt den Straßenverkehr zu verstärken.

ÖPNV-Offensive NRW

Di., 05.11.2019 - 09:11
Das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat seine im Mai und im Juli angekündigten Fördermaßnahmen für den ÖPNV präzisiert und ergänzt. Neben der bekannten Zusagen für Stadt- und Straßenbahnnetze geht es um Schnellbus-Linien im ländlichen Raum und On-demand-Verkehre. Außerdem sind jetzt auch Zuschüsse für Maßnahmen im SPNV-Bereich enthalten. So soll die Ertüchtigung von Gleisen für ein robustes Schienennetz unterstützt werden. Bei der erfreulichen Zusage zur Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken kann man nur hoffen, dass diese bald auf weitere Strecken ausgeweitet wird. Mit Wiehltal- und Oleftalbahn seien nur zwei mögliche Kandidaten genannt. Die Erfahrungen mit dem Vorgehen der DB bei der Reaktivierung der Volmetalbahn (2014, 2016, 2017) zeigen allerdings, dass man bei der Auswahl der Partner vorsichtig sein muss.

Schieneninfrastruktur: was Sie schon immer wissen wollten...

Mo., 04.11.2019 - 23:54
Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Bahnland Bayern News, herausgegeben von der BEG (bayerische Eisenbahngesellschaft) ist die Schieneninfrastruktur: die Verantwortlichkeiten und die Finanzierung. Eine Pflichtlektüre für jeden, der in der politischen Diskussion um den derzeitigen Stand des Bahnverkehrs in Deutschland wissen sollte, was Sache ist.

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